Auftanker vom 11.3.2022

Unser wöchentlicher Auftanker - dieses Mal geschrieben von Susanne.

„Auf der Straße sagt dir das Navi, wo`s langgeht“, stand auf der Werbekarte einer Versicherung mit dem weiteren Hinweis auf „Extra- Ersparnis. 
Ja, was hätte ich ohne Navi auf der Fahrt allein in den Urlaub gemacht. Doch bei angesagten Verkehrsstörungen machten meine beiden eingeschalteten Navis immer wieder unterschiedliche Aussagen. Wie sollte ich mich entscheiden? 


Vor ein paar Tagen freute ich mich über das Rückkehren der Wildgänse. Was haben sie für ein Navi? Eine magnetische Landkarte, deren Informationen über besondere Prozesse im Schnabel vermittelt werden, navigiert sie. Ein Wunder der Natur!  


Aber wer oder was navigiert mich durch meine Lebensstraßen?  Wer oder was zeigt mir die Richtung, besonders jetzt in dieser so Krisen erschütterten Zeit? 
Angebote gibt es augenscheinlich genügend.


Das Navi auf meiner „Fahrt“ durch das Leben ist mein Vertrauen in Gottes Zusagen und in seine bejahende Liebe zu mir und allen Menschen. Diese Wertschätzung und Zuwendung zu den Menschen hat Jesus bei seinen Begegnungen mit Menschen erlebbar gemacht. Im Leben Jesus ist Gott uns nahegekommen. Sein Leben bietet mir Orientierung für meine Fahrt (wie ein Navi).  
Ich vertraue darauf, dass Gott seine Schöpfung und seine Geschöpfe nicht loslässt. Dieses Vertrauen in Gottes Liebe leitet mich auf meinen Lebensstraßen, auch dann, wenn das „Zielfähnchen“ noch nicht zu sehen ist. Dieses Vertrauen in Gottes Liebe, die mir, meinen Mitmenschen und der Schöpfung gilt, navigiert mich jetzt zu den Straßen, die zum Gebet und zur Unterstützung für die Menschen führen, die unter dem fruchtbaren Krieg leiden. Dieses „Navi“ lässt mich auch den „Baustellen und Staus“ nicht verzweifeln und es führt mich trotz allem zu der Hoffnung, dass Frieden eine Chance hat. 

In diesem Sinn wünsche ich euch ein gutes Navi, 
Susanne Probach